Wahlkreis

Marzahn-Hellersdorf

Liegt im Nord-Osten Berlins. Er umfasst die „Dörfer“ Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Marzahn und Mahlsdorf. Hier leben ca. 250.000 Berlinerinnen und Berliner, etwa so viele Einwohnerinnen und Einwohner, wie in Chemnitz (Sachsen) oder Aachen (Nordrhein-Westfalen.

Ich wohne seit 1989 hier. 2002 wurde ich in diesem Wahlkreis mit 37,7 Prozent aller Erststimmen direkt in den Bundestag gewählt. 2005 gewann ich das Direktmandat erneut, diesmal mit 42,6 Prozent und 2009 mit 47,8 Prozent.

Wappen

Die fünf Ähren symbolisieren die fünf genannten Dörfer. Das Zahnrad verweist auf Industrie und Gewerbe im Bezirk und auf die industriell errichteten Großsiedlungen in Marzahn und Hellersdorf. Die Wellenlinie zwischen beiden deutet das Flüsschen „Wuhle“ an. Sie fließt durch den Bezirk und wird vielfach durch einladende Grünflächen umgeben, deshalb das Grün im Wappen.

Geschichte

Marzahn wurde erstmals um 1300 urkundlich erwähnt. Wenig später folgte Biesdorf. Alle fünf Dörfer gehörten lange zum Landkreis Barnim im Brandenburgischen. Erst 1920 wurden sie in Groß-Berlin eingemeindet. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden in Marzahn, später auch in Hellersdorf, so genannte Großsiedlungen. Mit ihnen wuchs die Einwohnerzahl kräftig. In seinem heutigen Umfang besteht der Bezirk seit 2001, nachdem „Marzahn“ und „Hellersdorf“ im Rahmen einer Gebietsreform fusionierten.

Markantes

Marzahn-Hellersdorf birgt den größten Wohnungs-Plattenbau-Komplex Europas. Die meisten wurden seit 1990 saniert und modernisiert. Zugleich gibt es ausgedehnte Siedlungsgebiete mit Ein- und Zwei-Familienhäusern. Mit seiner Naturlandschaft, etwa dem Wuhletal oder dem Erholungspark, rangiert der Bezirk auf Platz 3 der grünen Lungen Berlins. Auch das Gründerzeit-Museum, die Bockwind-Mühle und das Freizeit-Forum sind beliebte Ausflugsziele.